Wolkenanhänger Anleitung und Schnittmuster

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Mein Wolkenkissen gibt es jetzt auch im Mini-Format als Schlüsselanhänger und hier kommt die Anleitung...


Für die Wolkenanhänger benötigt Ihr folgendes Material:


1. Schnittmuster
Ladet Euch das Wolkenanhänger Schnittmuster runter. Druckt es auf A4 ohne Anpassung aus, also in Tatsächlicher Größe, sonst stimmen die Maße der Nahtzugabe und Wendeöffnung am Ende nicht.
Schneidet das Schnittmuster an der durchgezogenen Linie aus. Die Rückseite der Wolke braucht Ihr natürlich nur 1 x ausschneiden. Diese habe ich nur doppelt angelegt, um in etwa die Positionen der Popo-Applikationen darzustellen. Wenn Ihr Herz oder Tropfen auf dem Popo Eurer Wolke möchtet, dann schneidet diese auch aus dem Schnittmuster aus.



2 Stoffe vorbereiten
Übertragt das ausgeschnittene Schnittmuster mit einem Stift auf die nicht klebende Seite des Bügelvlieses und bügelt dieses dann nach Anleitung des Herstellers auf die linke Stoffseite Eures Vorder- und Rückseitenstoffes auf. Wenn Ihr die kleinen Popo-Applikationen möchtet, dann übertragt diese mit einem Stift auf Filz und schneidet sie aus, während Euer Bügelvlies abkühlt. Schneidet nun die beiden Wolkenteile an der Markierung auf dem Bügelvlies aus Eurem Stoff aus und legt sie mit der schönen Seite nach oben vor Euch hin.



3 Markierungen Gesicht und Popo-Applikation
Nehmt Euch das Schnittmuster mit dem Gesicht nochmals zur Hand und macht mit der kleinen spitzen Schere oder Ahle jeweils ein Loch genau in die Mitte der Augen, den Mund mit der kleinen spitzen Schere oder dem Bastelskalpell vorsichtig ausschneiden. Anschließend legt ihr das Schnittmuster deckungsgleich auf die Vorderseite der Wolke und markiert mit einem Stift (ich habe einen weichen Bleistift verwendet) jeweils die Mitte der Augen und den Mund.

Anschließend habe ich das Schnittmuster an der gestrichelten Linie der Nahtzugabe nochmal ausgeschnitten, genau mittig auf der linken Stoffseite platziert und mir so die Nahtlinie aufgezeichnet (die Randabstände sollte dabei alle relativ gleich sein).

Auf dem Rückseitenstoff werden nach Wunsch die Popo-Applikationen angezeichnet.



4 Gesicht und Popo-Applikationen anbringen
Mund: Ihr könnt den Mund mit einem Stoffmalstift aufmalen oder ihn aufnähen, wie ich es gemacht habe. Ich habe dafür schwarzes Garn für Ober- und Unterfaden verwendet und mit dem 2fach Gradstich langsam die Rundungen des Mundes nachgenäht. Nach dem 2. Einstich habe ich jeweils die Nadel stecken gelassen und mir die Wolke immer so gedreht, dass die Nadel beim nächsten Doppelstich wieder genau auf die aufgezeichnete Mundlinie trifft.

Augen: Für die Augen werden Kam-Snaps oder Sicherheitsaugen laut Herstellerangaben angebracht. Alternativ können sie auch einfach mit einem Stoffmalstift aufgemalt werden. Ich habe bei einigen Wolkenanhängern Kam-Snaps verwendet und bei manchen auch Sicherheitsaugen. Bei der Version mit den Sicherheitsaugen habe ich vor dem Anbringen mit schwarzem Garn und dem 2fach Gradstich kleine Linien von der Augenmarkierung nach außen zum Wolkenrand genäht, etwa 2-3 Stiche jeweils. Wenn dann die Sicherheitsaugen angebracht sind, sehen diese genähten Linien wie kleine Wimpern aus. Das geht natürlich auch mit dem Stoffmalstift.
 



Popo-Applikation: Befestigt einen kleinen Streifen Wondertape oder Stylefix auf der Rückseite der Applikation, denn um diese mit einer Stecknadel zu fixieren, ist sie einfach viel zu klein und Ihr würdet dort einen Knubbel bekommen. Klebt dann die Applikation auf die gewünschte Stelle am Popo der Wolkenrückseite und appliziert sie mit einem Gradstich oder einem schmalen Zickzackstich. Wie genau das am einfachsten funktioniert, findet Ihr detailliert und bebildert in der Wolkenkissen Anleitung.



5 Zusammennähen
Legt nun die Vorder- und Rückseite der Wolke mit den schönen Seiten genau aufeinander und fixiert sie mit Stecknadeln oder Wonderclips. Wechselt Euren Ober- und Unterfaden zur Farbe des Wolkenstoffes und näht mit einem Gradstich langsam auf der Nahtlinie, Wendeöffnung lassen und Anfang und Ende der Naht verriegeln, damit beim Wenden und stopfen die Naht nicht aufgehen kann. Wie genau das mit den Ecken und Rundungen ordentlich funktioniert, könnt Ihr ab hier wieder deteilliert in der Wolkenkissen-Anleitung finden.



6 Nahtzugabe
Nach dem Zusammennähen der beiden Wolkenteile werden mit einer Schere vorsichtig die Ecken eingeschnitten, dafür sind auf dem Wolkenanhänger Schnittmuster die Dreiecke eingezeichnet. Passt auf, dass Ihr dabei nicht in die Naht schneidet, sondern etwa 2-3mm entfernt bleibt. Die restlichen Nahtzugaben an den Rundungen schneidet Ihr vorsichtig mit der Zackenschere bis auf etwa 3-4mm zurück, außer an der Wendeöffnung – diese Nahtzugabe brauchen wir gleich noch, um die Wolke schließen zu können.



7 Wenden & stopfen
Wendet die Wolke vorsichtig durch die Wendeöffnung – keine Gewalt anwenden, das klappt nämlich wirklich, wenn man etwas Geduld hat. Die Nahtkanten danach von innen gut ausstreichen, damit die Rundungen schön sauber und gleichmäßig werden. Anschließend bügeln, aber dabei aufpassen, dass die Kam-Snaps oder Sicherheitsaugen nicht angeschmort werden ;)

Die Wolke mit der Füllwatte stopfen. Ich mag es, wenn sie sehr fest gestopft sind, weil sie dann besser ihre Form behalten. Dafür stopfe ich zuerst die beiden Rundungen links und rechts, danach die beiden Oberen und zum Schluss den Rest der Wolke.



8 Wendeöffnung und Anhänger
Die Wendeöffnung wird per Hand sauber mit einer Zaubernaht geschlossen. Hierfür Verwendet Ihr wieder das Garn in Eurer Wolkenfarbe.



Zum Schluss fädelt Ihr Euer Anhängergarn in die Stopfnadel ein, stecht ungefähr an der im Schnittmuster markierten Stelle von hinten nach vorne in die Wolke ein, zieht den Faden durch und macht einen Knoten. Fertig ist Euer Wolkenanhänger.


Viel Spaß mit Euren Wolkenanhängern!


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